Wurzelintensität


  1. Überblick
    1. Name
    2. Modellentwickler
    3. Zielsetzung/Zweck
    4. Modelltyp
    5. Zustandsvariablen
    6. Skalenebenen
    7. Prozessüberblick und Ablaufplan
    8. Stochastizität
  2. Details
    1. Input
    2. Submodelle
  3. Literatur


Überblick

Name des Modells:

N.N.

Modellentwickler:

Federer, erweitert von Ahrends

Zielsetzung/Zweck:

Abschätzung der relativen Wurzelintensität in Abhängigkeit von der Durchwurzelungstiefe

Modelltyp:

empirisch

Zustandsvariablen:
Name Einheit Beschreibung
ROOTDEN [f] relative Wurzelintensität in der jeweiligen Bodenschicht
Skalenebenen:

Bestand

Prozessüberblick und Ablaufplan:

Die relative Wurzelintensität wird in Abhängigkeit von der Bodentiefe modelliert. Hierfür wird die Funktion 14 von Federer et al. (2003) leicht modifiziert.

Wurzelintensität Gleichung 1

wobei f der Anteil der Wurzeln über der Tiefe z ist und h beschreibt die Tiefe in der f = 0.5. Der Parameter h berechnet sich aus der effektiven Durchwurzelungstiefe (ERD) und einer Konstanten wie folgt (Ahrends et al. 2010):

Wurzelintensität Gleichung 2

Die Tabelle 1 zeigt die unterschiedliche relative Wurzelverteilung über die Profiltiefe beispielhaft für Kiefer und Fichte in Abhängigkeit von der Bodenart.

Tabelle 1: Beispiel der relativen Wurzelverteilung für unterschiedliche Baumarten und Bodenarten. Der f-Wert wurde auf zwei Nachkommastellen gerundet (Ahrends et al. 2010).

Wurzelintensität Tabelle 1
Stochastizität:

Nein

Details

Input:
Name Einheit Beschreibung
ERD [cm] effektive Durchwurzelungstiefe
Submodelle:

-

Literatur

Ahrends, B., C. Penne & O. Panferov (2010): Impact of target diameter harvesting on spatial and temporal pattern of drought risk in forest ecosystems under climate change conditions. The Open Geography Journal, 3, 91-102.

Federer, C. A., C. Vörösmarty & B. Feketa (2003): Sensitivity of annual evaporation to soil and root properties in two models of contrasting complexity. J. Hydrometeorology, 4, 1276-1290.